"Wir lieben Tiere"

Unsere Notdienstregeln

Unsere Klinik ist durchgehend tierärztlich besetzt und wir bieten außerhalb der Sprechzeiten einen regelmäßigen Notdienst an.

Es gibt offenkundige und sofort ersichtliche Notfälle. Dazu zählt z.B. eine starke Blutung . Der Tierarzt vor Ort wird entscheiden, ob das ein sofortiges Handeln ohne Verzögerung notwendig macht. Stuft der diensthabende Tierarzt den Fall als nicht unmittelbar lebensbedrohlich ein, bitten wir Sie, das so anzuerkennen, auch wenn Sie es selbst anders einschätzen.

In allen nicht unmittelbar lebensbedrohlichen Fällen, bitten wir Sie, wie das im Krankenhaus auch stattfindet, die notwendigen Formulare auszufüllen.

Es gibt aber auch Notfälle, wo das Allgemeinbefinden des Tieres stark gestört ist und man als Tierarzt nicht auf den ersten Blick sieht, was die Ursache hierfür ist. Es gibt auch vermeintliche  Notfälle, die eigentlich keine echten Notfälle sind, die genauso gut am nächsten Tag in der regulären Sprechstunde geklärt werden könnten. Wenn uns ein Tier im Notdienst vorgestellt wird, werden wir es aber auch immer wie einen echten Notfall behandeln und nicht einfach nur eine Spritze geben, auch wenn der Besitzer es so will.

Wie in der Notfallaufnahme im Krankenhaus  heißt das, daß wir den vorgestellten Patienten diagnostisch so weit wie möglich abklären, entweder solange, bis wir eine Diagnose haben, oder  bis sich herausstellt, daß es nichts Ernstes ist. Es schließt auch ein, daß wir unklare Patienten stationär aufnehmen.  Die diagnostische Aufarbeitung eines unklaren Falles ist aufwändig und kostenintensiv, aber unvermeidbar, wenn wir der tierärztlichen Sorgfaltspflicht genügen wollen.

Wir werden keine Tiere behandeln, deren Besitzer diese Abklärung nicht wünschen und lediglich eine „Spritze“ verlangen.  Eine Spritze zu verabreichen, ohne überhaupt zu wissen, gegen was, ist für uns unvertretbar. Wenn der Tierbesitzer eine diagnostische Abklärung verweigert, interpretieren wir das so, daß es kein echter Notfall ist, der einer sofortigen Behandlung bedarf.

Wir werden deshalb die Behandlung von unklaren Notfallpatienten, bei denen der Besitzer eine vollständige Diagnostik verweigert, ablehnen.




Neuigkeiten aus der Tiermedizin

Das Wissen explodiert in der Tiermedizin, und nur wer ständig die Entwicklung nicht nur in Europa, sondern vor allem in den USA verfolgt, kann den neuesten Stand der Wissenschaft repräsentieren.
Aus diesem Grund besucht Dr. Maurer jährlich den größten amerikanischen Kleintierkongress in Orlando. Neuste Erkenntnisse z.B. zur Spezialbehandlungen TTA finden Sie im Menüpunkt TTA.


Aktuelle News


Ganz aktuell: Beginn der Zeckenzeit mit der ersten Frühjahrssonne! Zecken übertragen zahlreiche Krankheiten wie Borreliose. Schützen Sie Hund und Katze mit unseren hochwirksamen Antiparasititka!

Für Katzen gibt es ein neues Zeckenhalsband von BAYER:

SERESTRO,  7-8 Monate wirksam!


Expertentips zum Schutz vor Reisekrankheiten

Die Expertenorganisation ESCCAP hat zur Reisezeit die wichtigsten Informationen für Reisen ins südliche Ausland zusammengestellt:

Leishmaniose

Überträger der Leishmaniose sind Sandmücken. Diese sind im Mittelmeerraum, Afrika und dem mittleren Osten sehr verbreitet und von April bis November aktiv.

Zum Schutz vor Stichen der Sandmücken sollten Hunde daher vor Ort nach Einbruch der Abenddämmerung, wenn die Mücken am aktivsten sind, möglichst im Haus gehalten werden. Ideal ist ein Schutz von Fenstern und Türen mit Mückengittern.

Zusätzlich sollten die Hunde mit Tierarzneimitteln behandelt werden, die Sand- und Stechmücken nachweislich abwehren.Wichtig: die Behandlung muss rechtzeitig vor Ankunft am Reiseziel vorgenommen werden, bei Halsbänderen mindestens 1 Woche, bei Spot-on Präparaten mindestens 24 h zuvor.

Herzwürmer

Der Herzwurm ist ebenfalls in den oben genannten Ländern verbreitet. Er wird von Steckmücken übertragen.

In Regionen, in denen Herzwürmer übertragen werden, sollte ergänzend eine Wurmbehandlung angewendet werden, durch die übertragene Herzwurmlarven abgetötet werden. Die Behandlung muss spätestens 30 Tage nach der ersten Infektionsmöglichkeit einsetzen und bei längeren Aufenthalten bis 30 Tage danach auch in monatlichen Abständen fortgesetzt werden.

Weitere Informationen unter www.esccap.de

Initiative Übergewicht: Übergewicht ist beim Hund mittlerweile eine ebenso häufige Zivilisationskrankheit wie beim Menschen. 30 % der Hunde in Deutschland sind zu dick!
Das führt zu zahlreichen Folgeerkrankungen wie
  Arthrosen oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Mit dem Medikament Yarvitan steht uns ein Weg zum Abnehmen offen – Gewichtsverlust bis zu 7 in  9 Wochen. Sprechen Sie die Einzelheiten mit unserer Expertin Svenja Niemzik. Interessante Informationen hierzu erhalten Sie auch unter dem Link 

http://www.stern.de/wissen/natur/dicke-hunde-wenn-bello-abnehmen-muss-588885.html

Initiative Entwurmung

Zum Wohl unserer Haustiere, aber auch für unsere eigene Hygiene sollten wir dafür sorgen, dass unsere Lieblinge wurmfrei sind. Wir wollen nicht zu selten, aber auch nicht übertrieben oft entwurmen, sondern an Ihren individuellen Bedarf angepasst! Lesen Sie dazu die Webseite www.esccap.de einer unabhängigen Expertenorganisation von Parasitologen.

Medikamentenbezug aus dem Ausland

Um für Fälle gewappnet zu sein, für die es in Deutschland kein zugelassenes Medikament gibt,bevorraten wir auch Medikamente aus dem europäischen Ausland,aber für die Behandlung mancher Erkrankungen, wie Babesiose, lebensnotwendig sind.

Aus der Wissenschaft

FIP –feline infektiöse Peritonitis – eine bis heute tödlich verlaufende Virusinfektion der Katze, gegen die es kein Medikament gibt. Jetzt hat die Universität München einen vielversprechenden Therapieansatz. Unter der Leitung von Prof. Katrin Hartmann wird eine Doppelblindstudie durchgeführt. Wer eine erkrankte Katze hat und nicht aufgeben will, kann sich per email an y.fischer@medizinische-kleintierklinik.de wenden.

ortschritte in der Behandlung chronischer Nierenerkrankungen

Fortschritte in der Behandlung chronischer Nierenerkrankungen:

Neueste Erkenntnisse über die Mechanismen im Krankheitsablauf ermöglichen ein dramatisches Verlangsamen des Fortschreitens. Calcium-und Phosphatkontrolle und die Ausschüttung von Parathormon sind die Schlüssel zur Behandlung. Fragen Sie uns, wenn Sie betroffen sind.

Ursache Hyperthyreose geklärt?

Die Überfunktion der Schilddrüse der älteren Katze ist eine der häufigen, oft sehr spät erkannten endokrinen Erkrankungen der Katze mit fatalen Folgen: Gewichtsverlust, Bluthochdruck, Herz-und Nierenerkrankungen. Schon länger bringt man dieses Problem mit Fertigfutter in Verbindung – so zeigen Katzen, die ihr gesamtes Leben mit Dosenfutter ernährt wurden, ein 2,5 bis 5-fach so hohes Risiko, an Hyperthyreose zu erkranken als Katzen, die ausschließlich Trockenfutter erhalten. Polybromierten Diphenylethern (PBDEs), welche als Flammhemmer in Textilien und Teppichen eingesetzt werden, wird neuerdings eine wichtige Rolle zugeschrieben. Viele Katzenfuttermittel enthalten hohe Dosen an PBDE´s!

Neue Therapieaspekte Fibrosarkom

Das feline Fibrosarkom ist ein häufig vorkommender bösartiger Bindegewebstumor der Katzen, der zwar nicht metastasiert, aber fast zu 100 % rezidiviert. Die Kombination von Chirurgie und Strahlentherapie zeigt eine deutliche Verlängerung der rezidivfreien Zeit.Die Elekrochemotherapie erreicht bis zu 19 Monaten rezidivfreie Zeit. Neu von Prof. Hirschberger (Universität München) anlässlich des Leipziger Kongresses im Januar vorgetragen: Gentechnische Immuntherapie des Tumors in Kombination mit Zytokinen